Mein Lebensmotto

Michael lädt zur Blogparade "Wie lautetet Dein Lebensmotto?" ein und ich mache gerne mit.

 

Mein Lebensmotto ist: "Wer aufgibt, hat schon verloren" oder wie Lars Amend sagen würde: "Aufgeben ist keine Option". Vor allem in schweren Lebenslagen, die hin und wieder mich wie eine Welle überschwemmen, hilft mir das Lebensmotto, weiter zu machen und nicht aufzugeben.

Bedeutung meines Lebensmottos

Wer aufgibt, hat schon verloren

 

Das beste Beispiel dafür ist ein Marathon. Stell Dir vor, Du gehst an den Start mit hunderten anderen Menschen. Und dann rennst Du los. Du spürst, die Energie in Dir. Doch irgendwann lässt sie nach. Du bekommst schlecht Luft, Deine Beine schmerzen und Du bist müde. Da stellt sich die entscheidende Frage: Aufgeben oder weiter machen?

 

Wenn Du Dich für das Aufgeben entscheidest, kannst Du Dich ausruhen, etwas Essen, Deine schmerzenden Beine massieren und endlich schlafen. Und wenn Du dann ausgeruht bist, wird Dir etwas klar: Du hast Dein Ziel nicht erreicht.

Du fühlst Dich als Verlierer und denkst, dass Du es niemals schaffen wirst.

 

Wenn Du Dich durchquälst mit dem Blick auf das Ziel gerichtet, die schmerzenden Beine werden taub, deine Zunge klebt vor Durst und dann läufst Du völlig erschöpft durchs Ziel, lässt Dich fallen und bist einfach nur glücklich. Du hast das Ziel erreicht!

Wenn Du einmal dieses Glücksgefühl nach den Anstrengungen hattest, weißt Du, Du wirst es wieder schaffen. Das motiviert für das weitere Leben und mit jedem Sieg wird Dir immer mehr klar, wie sehr Du Dein Leben in den Händen hälst und Du alles schaffen kannst.

Meine Erfahrungen mit dem Lebensmotto

Früher hatte ich oft dieses Aufgebengefühl. Ich habe unter Depressionen gelitten und hätte alles hinschmeißen können. Doch oft war es nicht einmal möglich, aufzugeben. Das Leben hat mich auf dem Boden weitergeschliffen, wie ein Mörder seine Leiche.

 

Erst in den letzten Jahren wurde mir immer mehr klar, dass ich mein Leben in der Hand halte und egal, welche Situation auch ist, meine Einstellung ist entscheidend darüber, ob da etwas Gutes dabei heraus kommt.

 

Mein Buch ist das beste Beispiel. Ich hatte zuvor unzählige Bücher angefangen, aber nie zu Ende gebracht. Manchmal wurmte mich das. Und ich hatte das Gefühl, nichts richtig zu können. Doch dann kam der Tag an dem ich beschloss, wenigstens einmal ein Buch durchzuziehen. Vom Schreiben bis zum Verkauf.

Das war nicht einfach. Immer wieder zweifelte ich an mir oder hatte keine Lust, es nochmal Mal zu überarbeiten. Manchmal hatte ich nicht einmal die Energie, mir selbst einen Tritt in den Hintern zu geben, was auch anatomisch schwierig ist.

 

Als es fertig war, schrieb ich Agenturen an und bekam eine Ablehnung nach der anderen. Doch ich wollte nicht wegwerfen, woran ich so lange gearbeitete hatte. Hinzu kam, dass meine Testleser das Buch lobten. Warum also es anderen vorenthalten?

 

Es selbst zu veröffentlichen und zu vermarkten, ist ein eigener Kampf. Ein Auf und Ab zwischen, es läuft und es kauft keiner. Gute Bewertungen, aber schlechter Verkauf.

Doch auch jetzt gebe ich nicht auf. Denn wenn ich aufgebe, habe ich verloren.

 

Nur allein dieses Buch in den Händen zu halten, war ein riesiges Glücksgefühl. Ich habe etwas geschafft, woran ich vor ein paar Jahren nicht geglaubt hatte. Das Lob kommt von allen Seiten, ob sie mich kennen oder nicht, dann die ersten positiven Rezensionen. Wenn ich spüre, dass andere dieses Buch lieben, ohne mich zu kennen. Es ist ein so tolles Gefühl, dass ich froh bin, nicht aufgegeben zu haben.

Das Motto in Frage gestellt

Wenn man so richtig am Boden liegt, völlig entkräftet. Die Augen von den vielen Tränen verquollen. Dann ist es schwer sich zu sagen, dass man nicht aufgeben möchte. Das ging mir auch immer wieder so.

 

Gerade die letzten Wochen, hatte ich schwer zu kämpfen. Meine eigene Kinderklinik hätte ich eröffnen können. Den Kleinen traf es am Schlimmsten. Erst Erkältung, dann Mittelohrentzündung und dann Grippe. Fieber, Fieber, Fieber. Er lag nur noch da, wie ein Häufchen Elend, wollte oder konnte keine Medikamente schlucken. Der Versuch ihm Antibiotika ins Essen zu mischen, endete im Erbrechen. Mich selbst hatte es auch erwischt und so krepelte ich zwischen den kranken Kindern und viel zu vielen Arztbesuchen vor mich hin. An Haushalt war gar nicht zu denken. Mir war inzwischen alles egal. Hauptsache es ist vorbei. Da hätte ich auch akzeptiert, dass der Kleine alleine ins Krankenhaus muss, nur damit das alles endlich aufhört.

 

Leise habe ich zu mir gesagt: "Weiter machen". Ich habe mir immer wieder bewusst gemacht, dass es wirklich irgendwann vorbei ist. Dass wir alle gesund werden, dass das Leben normal weiter gehen wird.

Ich gebe zu, das war schwer. Aber es stimmte. Top fit sind wir noch nicht, aber es geht spürbar aufwärts.

 

So ist es immer wieder im Leben, die verschieden Rückschläge werfen einen auf den Boden und dann möchte man liegen bleiben.

Es ist von Vorteil, wenn man dann Freunde und Familie hat, die für einen da sind und einem sagen: "Du schaffst das!" und einen daran erinnern, dass das nicht das erste Mal wäre.

 

Also sagt es allen weiter: "Wer aufgibt, hat schon verloren", denn irgendwann braucht auch Ihr diesen Satz, um wieder aufgebaut zu werden.

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Über mich

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